Mokami

Forschungsschwerpunkte

  • Synthese von TiO2/Al-MCM-41 Kompositmaterialien mit verschiedenen nSi/nAl-Verhältnissen
  • Photocatalytische Entstickung an TiO2/Al-MCM-41 Kompositen unter UV-Strahlung
  • Kombination von TiO2 mit g-C3N4 für die photokatalytische Entstickung im sichtbaren Wellenlängenbereich

Forschungsthemen

Aluminium-haltige TiO2/MCM-41 Kompositmaterialien als Photokatalysatoren für die oxidative Entfernung von NOx (Stipendium: EUROSA)

Die Photokatalyse gilt als eine der effizientesten Methoden zur Entfernung von Stickoxidem in geringen Konzentrationen. Der am häufigsten verwendete Katalysator hierfür ist TiO2, vor allem unter UV-Strahlung. Eine der wichtigsten Katalysatoreigenschaften für die Effizienz des Entstickungsprozesses ist die spezifische Oberfläche. Der Zusatz anderer Materialien mit hohen spezifischen Oberflächen und hohen Adsorptionskapazitäten, wie bspw. MCM-41, zu TiO2 kann dabei eine entscheidende Rolle für die Erhöhung der NO-Adsorption sowie der Desorption der photokatalytisch gebildeten Oxidationsprodukte spielen. In diesem Zusammenhang werden verschiedenen Al-MCM-41-Materialien mit unterschiedlichen nSi/nAl-Verhältnissen als potentielle Kompositkomponenten zu TiO2 untersucht. Des Weiteren absorbiert reines TiO2 aufgrund seiner Bandlücke von 3,2 eV ca. 5% des Lichtspektrums im UV-Bereich. Daher ist es für eine maximale Nutzung der natürlichen Lichts wichtig, diese Absorptionsmaxima in Richtung des sichtbaren Wellenlängenbereiches zu verschieben. Hierfür besteht ein weiterer Teil der Untersuchungen darin durch eine Kombination von TiO2 und graphitischem C3N4 die Lichtinduzierte Trennung der Ladungsträger zu verbessern und die optische Absorptionskante zu erweitern.

letzte Änderung: 24.03.2017

M. Sc. Khutso Mokami
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